Stefan Kees

Stefan Kees

Stefan Kees

Intensive Auseinandersetzung mit Kunst, vor allem Malerei

Stefan Kees lebt in Tannheim, arbeitet als Arzt und Künstler. Seine Malerei wird zum sichtbaren (Zwischen)- Ergebnis eines dynamischen und prozesshaften künstlerischen und nichtkünstlerischen Vorgehens.

Beschäftigung mit bildender Kunst ist immer die Auseinandersetzung mit ihrem Wesen, ihrem Grundsätzlichen. Dabei müssen Konventionen aufgebrochen und Klischees überwunden werden. Scheinbar Gültiges muss angezweifelt und zu Ende Gedachtes überdacht und hinterfragt werden. Koordinaten lösen sich auf.

Der Künstler erlebt den Träger (meist Papier) zum gleichwertigen Teil des Prozesses. Durch Reißen und Zerreißen wird das klassische Tafelbild zerstört. Aus vielen (für sich fertigen) beschichteten Bildern entstehen durch Neuschichtung seine Schichtungen, die vieles von dem, was Malerei grundsätzlich ausmacht, auf den Prüfstand stellen.

Durch das Schaffen von Bildern, die durch Zerreisen zerstört und anschliessend durch Schichtung in neuem Kontext erneut zu Bildern verarbeitet werden, thematisieren sie Werden und Vergehen, Anfang und Ende, Endlichkeit und Neubeginn und verweisen neben der formellen Ebene auf tiefere mystische Fragen nicht nur menschlicher und materieller Existenz. Im wahrsten Sinn des Wortes werden Fragen nach dem, was ist, war und am Ende bleibt, angerissen.

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